Die Neunkirchner Allee


Zwischen Wiener Neustadt und Neunkirchen im südlichen Niederösterreich verläuft durch einen großen Föhrenwald, den Kaiserin Maria-Theresia zur Terpentingewinnung pflanzen ließ, eine 14,4 km lange schnurgerade Straße - die Neunkirchner Allee. Längst mussten aber die Alleebäume der Straßenverbreiterung weichen.
Diese völlig ebene und gerade verlaufende Straße diente seit dem Ende des 18. Jahrhunderts auch als Basisstrecke für die Landvermessung in den habsburgischen Ländern. Noch heute markieren zwei Denkmäler die Endpunkte der heute nicht mehr notwendigen Messstrecke.
Aufnahmen vom Sommer 2004
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Links das Denkmal für den südlichen Endpunkt der 9,5 km langen Basisstrecke, welche einmal den Standard für die Landvermessung in den habsburgischen Ländern vorgab.

Etwa auf halber Strecke befindet sich ein Kreisverkehr zur Entschärfung einer einst gefährlichen Kreuzung. Auf dem Lichtmast zuvor befindet sich ist ein rotes Lauflicht, um den Verkehr nach dem eintönigen Fahren auf den langen Geraden "aufzuwecken".

Der Knoten Wiener Neustadt gehört zu den flächenmäßig größten und komplexesten Straßenverknüpfungen Österreichs. Hier kreuzen sich A2 und B17 und die S4 zweigt ab.
Weiter auf die S4
 

zuletzt geändert: 02.12.2004


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