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| über eine widerspenstige Autobahn | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Die einzige "richtige"
Stadtautobahn in Österreich ist die A7 in Linz. Die ursprünglichen Pläne der
"Reichsautobahnen" sahen nur vor, nach Linz einen etwa 5 km langen Zubringer
zu bauen. Im Fernverkehr sollte Linz dagegen im Osten umfahren werden. Ende der 1950er-Jahre begann die Stadt Linz, einen Schnellstraßenring im engeren Stadtbereich zu errichten. 1961 begann der Bau einzelner Abschnitte, die zwar getrennte Richtungsfahrbahnen aufwiesen, aber bis auf weiteres auch von Radfahrern und landwirtschaftlichen Fuhrwerken benützt werden durften. Erst mit der Fertigstellung des schon von den "Reichsautobahnen" begonnenen Zubringers wurden die Abschnitte am 1. Oktober 1964 zu Autostraßen erklärt, blieben aber Stadtstraßen. 1968 übernahm sie der Staat als Schnellstraßen. Der Ausbau wurde fortgesetzt und mit dem Bundesstraßengesetz 1971 wurde die A7 geschaffen. |
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| Die Fertigstellungstermine der Abschnitt der heutigen A7 im Linzer Stadtgebiet | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Der Zubringer der "Reichsautobahnen" 1939-1942 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Linz gehörte zu
jenen Städten des "Dritten Reiches", denen besondere Aufmerksamkeit
geschenkt wurde (Linz war "Wahlheimatstadt" Hitlers). Dies war mit
großen Industrieansiedlungen und damit einem starkem Bevölkerungszuwachs verbunden. Linz war die einzige Stadt Österreichs, in denen die
NS-Planer umfangreiche Bauvorhaben verwirklichten. Zur "Inszenierung" gehörten auch umfangreiche Verkehrsbauten. Der Fernverkehr in West-Ostrichtung sollte etwa 7 km südlich des Stadtkernes, und somit damals noch weit außerhalb der Stadt, vorbei geführt werden. Von dieser Strecke sollte eine Autobahn östlich an Linz vorbei Richtung Prag gebaut werden. Zur Anbindung der Stadt an die Autobahn war ein etwa 4 km langer "Zubringer" vorgesehen. |
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![]() Für 4 Brücken wurden bis 1942 die Widerlager zu einem erheblichen Teil fertig gestellt. Zwischen 1962 und 1964 wurden die Brücken vollendet. Der Autobahnquerschnitt für den Zubringer wurde von den "Reichsautobahnen" wesentlich breiter geplant war als für eine 4-streifige Autobahn notwendig gewesen wäre, da beiderseits eine breite Nebenfahrbahn für Fußgänger und Radfahrer geschaffen werden sollte. Die Heutige Fahrbahn hat einen Regelquerschnitt von 28,5 m. Die Widerlager ragen darüber beiderseits etwa 3 m hinaus. |
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![]() Eröffnung des "Autobahnzubringes" am 24. Oktober 1964. |
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![]() Das Ende des "Autobahnzubringers" am 24. Oktober 1964. Innerhalb von nur etwa 2 Jahren wurde dieses etwa 4 km lange Straßenstück auf Basis der Vorarbeiten der "Reichsautobahnen" fertiggebaut. Es endete vorerst an einer niveaugleichen Kreuzung mit der damals noch so genannten "Salzburger Reichsstraße". |
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| Der "Schnellstraßenring" 1961-1971 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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![]() Ausbauzustand im südlichen Bereich des Schnellstraßenringes Ende 1965 |
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![]() Die "Spur IV" am Tag der Eröffnung (13. August 1962). |
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![]() Die Brücke über die Muldenstraße wurde ursprünglich für eine breite Stadtstraße errichtet. |
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![]() Im Zuge des Ausbaus der Hanuschstraße zur Autobahn wurde die Brücke über die Muldenstraße einseitig verbreitert, wie an der Färbung des Widerlagers und der Trägeranordnung zu erkennen ist. |
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![]() Brückenbauwerke am Knoten Hummelhof (Foto vom Februar 2004): Die Hanuschstraße wurde 1961 neben der künftigen Autobahn neu gebaut und dabei abgesenkt. Darüber entstanden die Rampen "Spur IV" (ganz hinten, am Bild durch Behelfsbrücke ersetzt), vorne die Doppelbrücke der Querspange der Schnellstraße (im August 2004 abgetragen, da durch neue Brücke ersetzt) und ganz oben die "Spur III" (im März 2004 abgetragen, da durch neue Brücke ersetzt). |
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![]() Auffahrt zum Knoten Hummelhof nach der "Westbrücke" im Sommer 2003. |
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![]() Am 10. Juli 1963 wurde die VOEST-Kreuzung "zeitgemäß" (niveaugleich) mit der Haupteinfahrt in das Werksgelände (im Bild unten inks) neu gebaut. Bis 1965 wurden beiderseits Straßenäste des geplanten Schnellstraßenringes errichtet. Von einer Autobahn war damals noch nicht die Rede. |
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![]() Bau des südlichen Tragwerks der "Ostbrücke" im Sommer 1965. |
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![]() Die "Ostbrücke" im Herbst 2003. |
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![]() Ca. 1968 begann man mit der Niveaufreimachung der Kreuzung der Autobahn mit der Salzburger Straße. |
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| Aufstufung zur Autobahn A7 und Ausbau seit 1971 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
![]() Dieser 1965 eingereichte Entwurf der Donauquerung sah eine Stockbrücke vor, bei der die beiden Richtungsfahrbahnen übereinander geführt werden sollten. |
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![]() Am 16. Dezember 1972 wurde die "VÖEST-Brücke" dem Verkehr übergeben. Den Namen trägt sie von dem in Linz ansässigen Stahlunternehmen, das die Brücke gebaut hat. Die Schrägseilbrücke ist insgesamt 407 m lang, wobei die größte Stützweite (über das Donaubett) 215 m beträgt. Das Tragwerk wiegt 6300 Tonnen, die von 3 Seilbündeln aus durchschnittlich 24 Seilen zu je 69 mm Durchmesser, die an einem 65 m hohen Stahlpylonen befestigt sind, getragen werden. Die Gesamtbreite inkl. angebautem Geh- und Radweg beträgt 35 m. |
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zuletzt geändert: 12.02.2005 |
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