Die Landwirtschaft im Wandel



 

Wer durch unsere Landschaft fährt, merkt nichts von dem radikalen Strukturwandel, den die Landwirtschaft seit dem 2. Weltkrieg durchmachen musste.
So wie früher sieht man Getreidefelder. An die vielen Maisfelder hat man sich auch gewöhnt, obwohl es sie erst seit etwa 40 Jahren hier gibt.
Der eigentliche Strukturwandel hat sich aber auf den Höfen zugetragen. Während früher der Bauer weitgehend ein Selbstversorger war, der eben seine Überschüsse verkaufte, sind heute beinahe alle Bauern hoch spezialisiert.


Einsatz einer "modernen" Mähmaschine 1939

Die bedeutendste Veränderung in der Landwirtschaft wurde dadurch bewirkt, dass Zugtiere durch Traktore ersetzt wurden.
Dies geschah aber erst in den 50er-Jahren. Innerhalb von etwa 10 Jahren waren nahezu alle Pferde und Ochsen, mit welchen seit Jahrhunderten die Feldarbeit verrichtet wurde, von den Bauernhöfen verschwunden.

"Maschindreschen" beim Schusterbauern zu Schützenberg um 1907


Moderne Mähdrescher beim Grasmair

Die Gegend um Sattledt ist neben der Südoststeiermark das zweite Zentrum der Schweineproduktion in Österreich. Etwa 10% aller Schweine Österreichs leben in Sattledt und seinen Nachbargemeinden.
Da sich seit Mitte der 70er-Jahre beinahe alle Bauern der Gegend auf die Schweineproduktion spezialisiert haben, gibt es kaum mehr Rinder.
zuletzt geändert: 26.12.2001

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