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| Ein "North-Carolinischer" Bilderbogen |
| Madison ist eine typisch amerikanische Kleinstadt mit nicht ganz 2300 Einwohnern in North Carolina nahe der Grenze zu Virginia. Die nächste größere Stadt ist Greensboro, das rund 40 km entfernt liegt und etwa 185.000 Einwohner zählt. Ich muss da manchmal beruflich hin. An einem wunderschönen Sonntag-Vormittag (8. Februar 2004) habe ich mit einem Kollegen eine "Stadtrundfahrt" unternommen, bei der nachfolgende Bilder entstanden. |
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| Madison liegt am US-Highway 220, der früher mitten durch die Stadt, heute aber als Autobahn außerhalb vorbeiführt. Über die Hügel im Hintergrund verläuft die State Line zu Virginia. |
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| Madison ist ein regionaler Verkehrsknotenpunkt, an dem der US-Highway 311 in den US-Highway 220 mündet, was aber wenig spektakulär aussieht |
![]() Die Stadt ist für amerikanische Verhältnisse alt - gegründet 1814. Es wird sogar mit der "Historic Downtown" geworben, die allerdings nur aus 2 Hauptstraßen besteht, an deren Kreuzungspunkt sich eine Verkehrsampel befindet. |
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| Hier in "Downtown" ist schon wochentags wenig los, am Sonntag ist absolut tote Hose. |
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| Madison war am Ende des 19. Jahrhunderts ein Zentrum der Tabakerzeugung (das nahe Winston-Salem gilt gemeinhin als Welthauptstadt des Tabaks). Über 40 Unternehmen bereiteten in Madison damals den Tabak für die Weiterverarbeitung auf. Viele halb verfallene Lagerhäuser zeugen noch heute davon. Die damals wichtige Eisenbahn dient heute nur mehr dem Güterverkehr. |
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| Madison dient als regionales Versorgungszentrum für den westlichen Teil von Rockingham County un den östlichen Teil von Stokes County, in deren Einzugsgebiet etwa 20.000 Menschen leben. Zwischen Madison und dem Nachbarort Mayodan (so genannt, weil hie der Mayo River in den dan River mündet - sehr phantasievolle Namensgebung) gibt es eine Shopping Mall mit vielen Fast-food Restaurant, Tankstellen, Autohändlern und zwei großen Supermärkten. |
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| Auch zum Frühstücken gibt es eigene Restaurants - von außen sieht es genauso gemütlich aus wie es innen ist. Das Frühstück schmeckt - außer der Kaffee - für amerikanische Verhältnisse ganz gut, ist dafür aber sehr nahrhaft (Fett ist bekanntlich Geschmacksträger). |
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| Rund 2/3 der Leute in dieser Gegend (die Südstaaten sind "Gods own country") besuchen am Sonntag eine der vielen Kirchen (in Madison gibt es mindestens 10 davon). |
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| Wir verlassen die Stadt. |
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Die Straßen sind von typischen Häusern und Vorgärten und Unmengen an Kabeln gesäumt (Erdverlegung unbekannt). |
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| Die Häuser sind für europäische Verhältnisse klein. |
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| Fast alle Häuser bestehen aus einem Holzgerüst, das mit Spanplatten verkleidet wird. Außen kommt dann noch eine Verkleidung drauf, die etwas vortäuscht, was nicht ist. |
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Gut 20 bis 30% der Leute in manchen ländlichen Regionen leben in standardisierten Mobile Homes, die samt Einrichtung auf einen LW gestellt und 1000 Meilen weiter transportiert werden können. Die dafür vorgesehenen Siedlungsflächen haben fertige Fundamente und Installationen für Wasser, Kanal etc. |
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| Rund 60% von North Carolina ist bewaldet. Früher waren viel größere Gebiete landwirtschaftlich genutzt, doch infolge der Mechanisierung und Rationalisierung mussten die kleinere Farmer aufhören und das Land wuchs wieder zu. |
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| Auf dem US-220 geht es zurück ins Motel. Typisch für US-Schnellstraßen sind die Ausfahrten nach links über der breiten Mittelstreifen. |
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| Das Motel sieht auch eher wie ein Versandlager aus, wie Kollegen meinten. |
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| US-220 vom Motel aus - gegen Mittag nimmt der Verkehr zu. |
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| Gegen Mittag Fahrt zum Flughafen in Greensboro. |
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zuletzt geändert: 15.04.2004 |